PdK25: Liegend im Hardmode

// September 9th, 2009 // 25er Progress

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Freiwillig mit aufgeklebten Vollbart und Turban in einen festgefahrenen Benzinlaster einsteigen und möglichst vorher auffällig einer deutschen Militärbasis nahekommen oder sich im Dunkelraum eines Bonner Saunaclubs mit regenbogenfarbenem Eingang so richtig verwöhnen lassen; so und nicht anders waren die Wunschvorstellungen in der Anstürm-Phase um ja nicht in den Fokus von Icehowl zu geraten.

Laufen mit WASD ohne Strafe gepaart mit gleichzeitigem Drehen mit den Pfeiltasten war das kleinste Problem, welches sich vor uns in dieser Phase unüberwindlich aufbaute. Doch nicht nur der Kampf ansich war steinig und schwer: Nicht eigetragene und seit Wochen angekündigte Grid-Debuffs und fehlerhafte Power-Auraus-Konfigurationen besorgten den Rest und trennten der Hydra WemsW einen ihrer Köpfe ab.

“Ich hab mich erschrocken und hab nur einen Schritt gemacht” folgten Aussagen wie “Ich heil schon so lange, ich brauch das nicht” oder “Ich hatte die letzten 2 Wochen absolut keine Zeit, diese einzutragen”.

Jene Personen heilten dementsprechend 85% weniger auf kritische Ziele, aber seis drum. Wirklich pro ist ohnehin nur der, der nach frühem down gehen rechtzeitig zum verlooten nach dem Kill zielsicher sein auf den tasten 1 bis 0 und q bis ü gebindetes random 100 Macro findet.

Nicht weniger kompliziert als das Steuersystem der derzeitigen Wahl-O-Mat Bundesregierung kamen uns die Encounter vor; und so glänzten wir als Gemeinschaft zusammenfassend leider mit nur einer einzigen Kernkompetenz: Selbstständiges und gleichmässiges Atmen. Zu Recht wünschte man sich an der einen oder anderen Stelle, dass eben diese Kompetenz bei einigen doch bitte ausbleiben möge:
Natürliche Selektion und rapide Steigerung der Leistung des gesamten Raids wären die Folgen gewesen. Doch wenn das kleine Wörtchen wenn nicht wäre.

Wems!W wäre nicht Wems!W, wenn nicht die Motivation immer wieder aufs neue aufflammte und fast alle im näheren Umkreis magisch in den Bann des grün funkelden Feuers gezogen würden; selbstredent ohne an Bewegung und Wegkiten des selbigen zu denken. Letztendlich sollte man dezent einfliessen lassen, dass der nervige Caster, der zurecht von seinem Dämonen flachgelegt wurde, unserer nicht würdig schien. Und so überraschte uns dieser Encounter, trotz Portalen und Vulkanen nicht wirklich und konnte trotz einiger Sabotageversuchen aus den eigenen Reihen schnell ausgeweidet werden. Doch wie so häufig kommt Hochmut vor dem Fall:

Das PvP-Event sucht im ganzen Spiel seines gleichen: “Wenn ich den Entwickler von Blizzard treffe, nähe ich ihm seinen Darm zu und fütter ihn mit Abführmitteln!”. Doch abgeführt wurden wir: Try nach Try, ohne Hoffnung auf nur einen Hauch eines Kills.

Man sagt ja nach, dass die Farbe Grün, die Farbe der Hoffnung sei, ich gehe hin und behaupte viel eher, dass Grün die Farbe hinter den Ohren manch eines Zockers sei: Vor allem bei diesem Event. Und so durchlebten wir nicht nur Höhen und Tiefen, sekündlich getakte gebroche CCs und versemmelte Rupts, sondern meisterten auch irgendwie die ersten zwei Hardmodes. Irgendwie: Doch wie heißt es so schön: Down ist down!

Zum Schluss darf natürlich nicht das Gütesiegel unseres neuen Erlebnissen im Koloseum fehlen und hiermit bescheinigen wir uns an den Hardmodes teilgenommen zu haben! Die einen liegend, die anderen hoffend und eine kleine Gemeinschaft von drei Mann nach einem SS oder An’kh sogar lebend

One Response to “PdK25: Liegend im Hardmode”

  1. Kocmoc says:

    Drei Dumme, ein Gedanke, 3 CDs, Boss down, alle happy, mieser Kill, zergen>pro…. so in etwa.

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